
Die gesetzliche Rentenversicherung, in der aufgrund des so genannten Generationenvertrags die Jungen die Alten finanzieren, stößt zunehmend an ihre Grenzen. Einer wachsenden Zahl von Rentnern steht künftig eine immer geringere Zahl von Erwerbstätigen gegenüber. Arbeitslosigkeit, längere Lebenserwartung durch medizinischen Fortschritt und sinkende Geburtenraten haben das ursprünglich gut funktionierende Umlagesystem überholt.
Der Bevölkerungsanteil der Senioren wird im Jahr 2040 voraussichtlich gleichauf mit dem Anteil der arbeitenden Bevölkerung sein. Mehr als eine Grundversorgung kann die gesetzliche Rente also in Zukunft kaum noch sein.
Fazit: Wer im Alter nicht auf den erreichten Lebensstandard verzichten möchte, darf sich nicht auf die gesetzliche Rente verlassen, sondern muss selbst vorsorgen.
Versorgungslücke
Trotz der Rentenreform wird die Versorgungslücke immer größer. Einer aktuellen Schätzung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge zufolge werden Sie bei einem Rentenantritt im Jahr 2035 aus der gesetzlichen Rentenversicherung real lediglich 52% Ihres Nettogehaltes als Rentenzahlung erhalten. Und dieses Maximum erhält auch nur, wer volle 45 Jahre ununterbrochen gearbeitet hat. Durch Ausbildung, Studium oder Kindererziehung ist diese Lebensarbeitszeit jedoch eher die Ausnahme. Viele Rentner müssen schon jetzt mit deutlich weniger auskommen.
Das am 1. Januar 2005 in Kraft getretene
Alterseinkünftegesetz sieht eine Besteuerung der Renten und Pensionen vor. Der Anteil des zu versteuernden Alterseinkommens steigt dabei für jeden Rentenjahrgang von 2005 bis 2040 gemäß einer
gestaffelten Tabelle an. Das bedeutet:
Zukünftig wird die Versorgungslücke durch die Besteuerung der Alterseinkünfte weiter ansteigen. Je jünger Sie heute sind, umso höher wird der zu versteuernde Anteil an Ihrem Einkommen im Ruhestand sein. Private Vorsorge wird daher umso wichtiger - je früher Sie damit beginnen, desto besser wird sich Ihre Lebenssituation im Alter darstellen.
Fest steht: Die Notwendigkeit einer zusätzlichen privaten Vorsorge steigt. Doch wie viel Geld sollte man selbst sparen? Und vor allem: Wo soll das Geld investiert werden? Das allgemein gültige Patentrezept für die beste Altersvorsorge schlechthin gibt es nicht. Für den einen ist das eigene Haus die perfekte Lösung, ein anderer fühlt sich mit einem Aktienfonds-Sparplan wohler. So individuell wie Ihre Wünsche muss also auch Ihr Vorsorgekonzept aussehen.
Mit der PSD Bank München eG haben Sie einen Partner, der diese Wünsche gemeinsam mit Ihnen realisiert.
PSD Bank München eG
PSD ServiceTeam
Tel. 0821 / 50 49 - 333
Fax 0821 / 50 49 - 1290
Kontakt: E-Mail-Anfrage